Browsing Category »Dies & Das«

  • Ausschreitungen bei Kundgebung

    Bei Protesten gegen eine in Dortmund geplante Neonazi-Kundgebung ist es zu Ausschreitungen gekommen.

    Nach Angaben eines Polizeisprechers wollten mehrere Hundert Personen nach dem Ende einer Demonstration am Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt laufen und warfen Steine gegen Polizisten sowie Polizeifahrzeuge. Dabei wurde offenbar ein Unbeteiligter verletzt. Vier Personen kamen in Gewahrsam. Mittlerweile sei die Lage wieder ruhig, hieß es. Die Neonazi-Kundgebung auf einem Parkplatz beim Dortmunder Hafen begann am frühen Nachmittag. Den Angaben zufolge erschienen rund 700 Personen zum Auftakt. Die Rechtsextremisten müssen sich an strenge Auflagen halten und dürfen sich lediglich auf dem Parkplatz versammeln. Ein Umzug findet nicht statt.

    Quelle: bild.de
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  • Der Bebauungsplan liegt jetzt öffentlich aus.

    Der Bebauungsplan liegt jetzt öffentlich aus.

    Bebauungsplan Nr. 16/24 „Sondergebiet Städtischer Sportplatz“ Der Bebauungsplan liegt gemäß § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom 10. August 2009 bis einschließlich 11. September 2009 im Zimmer 107 des Stadtbauamts Geislingen / Sachgebiet Stadtentwicklung, Karlstraße 1, 73312 Geislingen, 1. OG öffentlich aus. Innerhalb dieser Frist können beim Stadtbauamt Geislingen / Sachgebiet Stadtentwicklung Stellungnahmen in schriftlicher Form eingereicht oder zur Niederschrift vorgebracht werden. (Wir verweisen auf die Veröffentlichung zur öffentlichen Auslegung im StadtInfo (dem amtlichen Bekanntmachungsorgan) vom 29. Juli 2009. Maßgebend ist der Lageplan des Planungsbüros Holger Fischer, Linden vom 07.07.2009 mit Textteil und Begründung und den Ergänzungen durch die Beschlussfassung des Gemeinderates vom 22.07.2009. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass nur die in Stadtbauamt Geislingen / Sachgebiet Stadtentwicklung bereitgelegten Originalunterlagen Grundlage für die Durchführung der öffentlichen Auslegung sind. Die hier veröffentlichen Unterlagen stellen lediglich eine erste Information dar, da es möglich ist, dass durch das Digitalisieren und Umwandeln der Unterlagen in handhabbare pfd-Dateien Informationen verlorenen gegangen sind oder sich Fehler eingeschlichen haben. Ebenso können sich durch die Einstellungen Ihres Computers, Bildschirms oder Druckers Fehlerquellen bzw. Veränderungen ergeben. Die hier veröffentlichen Unterlagen können deshalb eine Einsichtnahme in die Originalunterlagen in den Räumen des Stadtbauamtes – Sachgebiet Stadtentwicklung, Karlstraße 1, Zimmer 107 im 1. OG nicht ersetzten.

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  • 83,72 Prozent für "Sonstige"? Das von Piraten eindrucksvoll übernommene Wahlbarometer von Xing.

    83,72 Prozent für "Sonstige"? Das von Piraten eindrucksvoll übernommene Wahlbarometer von Xing.

    Erst StudiVZ, jetzt Xing: Social Networks bekommen mehr als deutlich zu spüren, dass sie sich nicht mit der Piratenpartei anlegen sollten. Was war passiert? Beide Netzwerke hatten sich dazu entschlossen, das oftmals sensible Thema Politik im Wahljahr ganz offensiv anzugehen – und sich dabei nur auf die „großen Parteien“ zu beschränken, zum Beispiel „die im Bundestag vertretenen Parteien“. Das macht man ganz gern, um sich keinen Stress mit radikalen Splittergrupen einzufangen. Durch den Wechsel des Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss von der SPD zu den Piraten ist die Piratenpartei allerdings bereits im Bundestag vertreten. Entsprechend forderten ihre Anhänger eine Gleichbehandlung ein.

    Xing versuchte zunächst einen weiteren Kniff, um sich auf die etablierten Parteien beschränken zu können: Nur „Parteien in Fraktionsstärke“ sollten es sein. Netter Versuch, aber nutzlos. Ebenso wie schon StudiVZ gab sich Xing letztlich dem aufbrandenden Protest geschlagen. Die Rückzugsgefechte bis dahin kann man hier sehr schön nachlesen.

    „Vielen Dank für Ihre zahlreiche Meinungen und Ihre kritischen Anmerkungen“, heißt es jetzt in einem Update im Xing-Blog und man hört beinahe im Hintergrund die Zähne knirschen. Man habe „zahlreiches Feedback“ erlebt, schreibt darin Silke Schippmann von Xing. Das ist recht bescheiden ausgedrückt, denn dieses Feedback mündete unter anderem in 179 Kommentaren unter dem Blogeintrag und in einem grandiosen Wahlsieg der „Sonstigen“ im Xing-Wahlbarometer (siehe Screenshot oben von Hugo E. Martin).

    Als Web-2.0-Unternehmen nehme man das Feedback ernst und höre auf die User, schreibt Silke Schippmann weiter. Deshalb unterbreite man der Piratenpartei „gerne dasselbe Angebot wie den anderen im Bundestag vertretenen Parteien. Die Möglichkeit einer Gruppe auf XING steht ihnen damit offen.“

    Da kann man nur sagen: Don’t mess with Pirates!

    via t3n
    
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  • Bei Wikileaks ist ein Strategiepapier aufgetaucht, was den Briefkopf der Jungen Union Thüringen enthält und von deren Landesvorsitzenden, Mario Voigt, an Kreisvorsitzende und Landesvorstand verschickt worden sein soll. In dem Papier geht es um eine Negativkampagne gegen Bodo Ramelow, den Kandidaten der Linken im Landtagswahlkampf in Thüringen. Interessant ist das Papier auch deshalb:

    Voigt beschreibt die Aktion “Stoppt-Ramelow.de” (registriert auf Mandy Frieske, Junge Union Thueringen), sowie den Versuch mit “gezielter kontrastierender Werbung Bodo Ramelow zu verhindern”. So sind auch Besuche bei Wahlkampfveranstaltungen Ramelows geplant, allerdings “in zivil”, und ohne das “primaer die CDU oder das Team Thueringen” damit “in Verbindung” gebracht werden soll. Um die Wirksamkeit in der Oeffentlichkeit zu erhoehen, sollen die “kontrastierenden” Aktionen von der JU ausgehen, um damit nicht dem Ansehen von CDU und Team Thueringen zu schaden.

    Update: netzpolitik.org hat bei der Jungen Union Thüringen angerufen und deren Landesgeschäftsführer hat das Papier bestätigt.

    via netzpolitik.org
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  • Am Samstag, dem 11. Juli, findet eine Typisierungsaktion in der TVA-Halle statt

    Oberbürgermeister Wolfgang Amann, Dekanin Gerlinde Hühn und Stadtrat Peter Maichle übernehmen die Schirmherrschaft für die “Rettungsaktion für Maja”. Jeder kann helfen.

    20090630_rgb_majasw_x212122140x_2Immer mehr Menschen in Geislingen setzen sich voller Energie für Maja ein, das kleine Mädchen, das an der tückischen Krankheit akute myeloische Leukämie erkrankt ist und dringend einen Stammzellenspender benötigt (wir berichteten).

    In Altenstadt hat sich innerhalb kurzer Zeit eine Initiativgruppe gebildet, die sich für die Dreijährige unglaublich ins Zeug legt, allen voran Irina Schmid. Die Altenstädterin, die selbst Mutter eines Kindes im Jugendheim-Kindergarten ist, kennt Maja und deren Familie von dort. Nachdem sie vor etwa zwei Wochen dem Kind mit seiner Mutter zufällig begegnet ist, drängte es sie, irgendetwas zu unternehmen. Deshalb hat sie Pfarrer Christoph Wiborg und dessen Kollegin Ulrike Knapp sowie weitere Kindergartenmütter angesprochen und sich mit der “DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei” in Verbindung gesetzt.

    Damit hat die aktive Frau einen Stein ins Rollen gebracht, der zurzeit dabei ist, eine Lawine an Hilfsbereitschaft auszulösen.

    Dieser Tage wurden bei einem offiziellen Pressetermin drei Schirmherren für die Typisierungsaktion, der Termin dafür, der Ort und ein Spendenkonto vorgestellt. Die Vertreterin der DKMS, Maria Kostoglou, zeigte sich beeindruckt von diesen “Hochgeschwindigkeitsvorbereitungen”, die sie so noch nie erlebt habe.

    Es sind Dekanin Gerlinde Hühn, Oberbürgermeister Wolfgang Amann und Stadtrat Peter Maichle, die allesamt ohne zu zögern bereit waren, die Schirmherrschaft für die Typisierungsveranstaltung am Samstag, dem 11. Juli, in der TVA-Halle zu übernehmen.

    Aber auch sonst rennen die Organisatoren offene Türen ein: Innerhalb weniger Tage stellte die Kreissparkasse das kostenlose Spendenkonto zur Verfügung, für die Benutzung der TVA-Halle muss nichts bezahlt werden, vom Deutschen Roten Kreuz Geislingen kommen 20 freiwillige Helfer, für Verwaltungsaufgaben wie Anamnese und das Unterschreiben der “Einverständniserklärung” erklären sich 40 Ehrenamtliche bereit, die von der Initiativgruppe organisiert werden.

    Ausführlich erklärte Maria Kostoglou am Mittwoch den Mitgliedern der Initiativgruppe, den Schirmherren und Pressevertretern die Wichtigkeit sowohl von Blut- als auch von Geldspenden.

    Bei der Typisierungsaktion werden den potenziellen zukünftigen Spendern etwa fünf Milliliter Blut aus der Armvene entnommen und später in einer aufwendigen Laboruntersuchung auf Gewebemerkmale untersucht und in der Knochenmarkspenderdatei auf Dauer gespeichert. Damit wird nicht nur die Wahrscheinlichkeit erhöht, für Maja einen Stammzellenspender zu finden, dessen Merkmale mit denen des Kindes möglichst identisch sind, sondern für Betroffene auf der ganzen Welt.

    Allerdings kostet jede einzelne Laboruntersuchung 50 Euro. Darum, das betonte die DKMS-Repräsentantin, sind Geldspenden genauso “lebenswichtig” wie die Bereitschaft zum Stammzellenspenden. Weil nicht jeder Blutspender dieses Geld selbst aufbringen kann oder will, appellieren die Schirmherren und alle Beteiligten der Altenstädter Initiativgruppe an Privatleute und Firmen, Organisationen und andere Gruppen, sich auf dem extra eingerichteten Spendenkonto für die Rettung Majas einzusetzen.

    Info

    Kontonummer des Spendenkontos: 490 064 05 bei der KSK Göppingen (BLZ 610 500 00). Info-Flyer mit Überweisungsträgern wurden von der Initiativgruppe an zahlreichen öffentlichen Stellen ausgelegt.

    @ http://www.dkms.de

    Claudia Burst, Geislinger Zeitung
    
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  • Ab morgen tobt die Burg !

    Am Wochenende geht's rund auf der Burgruine Helfenstein

    Am Wochenende geht's rund auf der Burgruine Helfenstein

    Der Vorverkauf endet wie angekündigt heute. Im Laufe des Nachmittags werden die VVK-Stellen abgeklappert und die restlichen Tickets eingesammelt. Auch wenn der Vorverkauf gut lief, so muss niemand bangen, keine Tickets mehr zu bekommen.
    Am Freitag ab 16 Uhr öffnet die Abendkasse auf der Burgruine und es gibt sind noch genügend von den rund 1200 Tickets zurückgehalten worden, so das niemand leer ausgehen muss. Am Samstag öffnet die Abendkasse bereits um 14 Uhr. Infos zu Übernachtungen, Anfangszeiten der Bands, Bus-Shuttle und vieles mehr findet Ihr unter „INFOS“.
    Der Aufbau läuft noch auf Hochtouren und wird rechtzeitig bis morgen Mittag abgeschlossen sein.
    Einem wunderschönen Helfensteinfestival 2009 steht nun nichts mehr im Wege und auch die Temperaturen sind endlich sommerlich warm ! So…let´s rock the ruin !

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  • Wie Ihr wisst, hängt Wohl und Wehe der kleinen lokalen Musikszene
    davon ab, bei Veranstaltungen Gewinn zu machen, d.h., die Kosten
    überschaubar zu halten. Ein großer Kostenfaktor sind die GEMA-
    Gebühren. Nun ist die GEMA prinzipiell eine sehr sinnreiche
    Einrichtung, allerdings sind die derzeitigen Abrechnungs- und
    Verteilungsmethoden sehr zum Nachteil von uns “Kleinen” (Veranstaltern
    wie Urhebern). Das liegt daran, dass nur die “Großen” im Vorstand sitzen.
    Nun ist es so, dass die Umsätze und Gewinne aus dem Verkauf von
    Tonträgern seit einigen Jahren massiv eingebrochen sind. Die GEMA
    kriegt das natürlich auch zu spüren und setzt nun auf den einzigen
    Musik-Sektor, in dem überhaupt noch Geld zu verdienen ist, nämlich die
    Live-Musik. Vielleicht habt ihr in den vergangenen Monaten
    mitbekommen, dass die GEMA beabsichtigt, ihre Gebühren um 600% zu
    erhöhen (das ist kein Witz!!! nachzulesen u.a. unter:

    http://www.handelsblatt.com/technologie/webwatcher/konzerte-gema-fordert-600
    -prozent-mehr;2136841
    http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,604491,00.html).
    http://www.laut.de/vorlaut/news/2009/06/18/22230/index.htm

    Deshalb haben einige Menschen eine Petition beim deutschen Bundestag
    eingereicht, auf dass dieser die Abrechnungsmethode der GEMA überprüfe.
    Es wäre nun nett, wenn Ihr diese Petition ebenfalls unterzeichnen würdet.
    (Das geht online.) Das Thema wird nur auf die Tagesordnung unseres
    Parlaments kommen, wenn wir bis 17.7.09 50000 Unterschriften zusammen
    haben.
    Bitte opfert diese drei Minuten für unsere Sache! Sollte es die GEMA
    schaffen, diese (oder auch nur eine ähnliche)Gebührenerhöhung
    durchzusetzen, könnt ihr euch ausmalen, wer in Deutschland künftig
    überhaupt noch Live-Musik veranstalten wird. Man muss sich
    registrieren, aber das geht schnell.

    Petition: Bürgerliches Recht – Gesellschaft für musikalische
    Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA)

    Hier der Link zur Petition:
    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petiti
    on=4517

    Danke für Eure Unterstützung!

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  • Nikolaos Sakellariou

    Nikolaos Sakellariou

    sonnwendfeier_immenreuteDies kam gerade per Email:

    Da die GZ, das Stadtinfo und der Anzeiger, warum auch immer, diesen Bericht nicht veröffentlicht haben, verschicke ich ihn per E-Mail. Es wäre nett, wenn ihr es an möglichst viele Bekannte weiterschicken würdet, damit jeder, der kommen will, davon erfahren hat.

    Heute, am 20. Juni 2009, findet wieder die jährliche Sonnwendfeier am Naturfreundehaus Immenreute statt. Die Feuerrede hält Nikolaos “Nik” Sakellariou, der im Jahre 2007 zum Landesvorsitzenden der Naturfreunde Württemberg und noch im selben Jahr zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Naturfreunde in Baden-Württemberg gewählt wurde. Er ist gleichzeitig auch Landtagsabgeordneter der SPD für den Wahlkreis Schwäbisch Hall.

    Die Sonnwendfeier beginnt ab 19 Uhr, die Feuerrede wird etwa gegen 21.30 Uhr gehalten, danach, bei Einbruch der Dunkelheit,  wird von den Kindern mit Fackeln das Feuer entzündet.

    Für das leibliche Wohl ist gesorgt, es gibt  die bekannten Roten vom Grill.

    Die Immenreute ist jedes Wochenende von Samstag, 14 Uhr, bis Sonntag, 18 Uhr, geöffnet. Man erreicht das Naturfreundehaus von Geislingen aus über Stötten, von Donzdorf aus über die Kuchalb oder über Eybach, Treffelhausen und Schnittlingen mit Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

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  • So stellt sich Architekt Klaus von Bock die Nel-Mezzo-Galerie vor. Sein Plan bleibt für Ten Brinke maßgeblich, versichert Bertram.

    So stellt sich Architekt Klaus von Bock die Nel-Mezzo-Galerie vor. Sein Plan bleibt für Ten Brinke maßgeblich, versichert Bertram.

    “Die Osterhasen flanieren 2011 im Nel Mezzo” Projektentwickler Heiko Bertram zu den Standortvorteilen und zum Zeitplan für den Bau

    Was bewegt die Firma Ten Brinke, auf dem Städtischen Sportplatz Geislingen eine Einkaufsgalerie zu bauen? Wie ist der Stand der Dinge? Projektentwickler Heiko Bertram beantwortete die Fragen der GZ.

    Was hat Ten Brinke bewogen, den Städtischen Sportplatz in Geislingen zu kaufen, um dort ein Einkaufszentrum zu bauen? Was spricht für Geislingen, was für diesen innerörtlichen Bauplatz?

    HEIKO BERTRAM: Im Rahmen unserer bundesweiten Aktivitäten als Investor zur Realisierung von Fachmarkt- und Einkaufszentren wurde uns über die Fachpartner Gewerbe Immobilien GmbH der Kreissparkasse der Standort nahegelegt. Für Geislingen spricht aus unserer Sicht, dass hier noch Entwicklungsbedarf besteht, was auch ohne Vorliegen umfangreicher Gutachten erkannt wurde. Vergleichbare Kommunen haben zum Teil schon längst einen Wandel vollzogen und der veränderten Einzelhandelslandschaft Rechnung getragen. Allerdings oftmals in bedenklicher Lage, nämlich am äußersten Stadtrand oder in kleinen Nachbargemeinden. Geislingen hat die Chance, eine solche Einzelhandelsentwicklung im Herzen der Stadt zu vollziehen. Das ist nicht überall so möglich. Glückwunsch an die Befürworter dieses Projektes, die diese Situation erkannt haben. Geislingen würde sträflich handeln, wenn es diese einmalige Chance nicht wahrnehmen würde. Die Lage ist aufgrund der Zentralität sowie der Verkehrsanbindung ideal. Ökologisch wie ökonomisch ist es sinnvoll, ein solches Vorhaben in bestehende Strukturen zu integrieren, auch wenn ein solches Projekt von der Planung und Ausführung deutlich mehr abverlangt als ein Neubau auf der “Grünen Wiese”.

    Wer ist Ten Brinke?

    BERTRAM: Die “Ten Brinke Bertram Projektentwicklung GmbH” als Projektentwickler ist ein Joint-Venture unter Leitung der Herren Bertram und Ten Brinke, welche ebenso als Gesellschafter in der für das Nel Mezzo gegründeten Projektgesellschaft vertreten sind. Die Unternehmensgruppe Ten Brinke ist schwerpunktmäßig in der Entwicklung und dem Bau von Discountern bis hin zu großen Fachmarkt- und Einkaufszentren bundesweit und über die Grenzen hinaus tätig. Die Unternehmensgruppe, welche ihren Hauptsitz in Holland hat, beschäftigt derzeit zirka 450 Mitarbeiter, Tendenz steigend. Investiert wird schwerpunktmäßig in Deutschland, jedes Jahr rund 250 Millionen Euro.

    Wird sich Ten Brinke an den Entwurf des Architekten von Bock halten?

    BERTRAM: Herr von Bock hat mit seinem Entwurf glänzende Vorarbeit geleistet. Er ist weiterhin als von uns beauftragter Architekt im Projekt involviert.

    Wird Ten Brinke das Einkaufszentrum bauen, um es zu vermieten oder um es bald in Gänze wieder zu verkaufen?

    BERTRAM: Wir werden das Projekt in Zusammenarbeit mit der Fachpartner Gewerbe Immobilien entwickeln und vermieten. Im Anschluss werden wir das Projekt mittels unseres Schwesterunternehmens, der Ten Brinke Industriebauten GmbH, baulich realisieren lassen und es anschließend langfristig vermieten. Verkaufsgespräche für das Nel Mezzo führen wir derzeit nicht.

    Haben Sie bereits die notwendigen Ankermieter?

    BERTRAM: Wir haben zu diesem frühen Stadium der Projektentwicklung bereits zirka 70 Prozent der Flächen vermietet. Als Ankermieter konnten wir für den Lebensmittelvollsortimenter die Rewe-Gruppe und für den Lebensmittel-Discounter das Unternehmen Lidl gewinnen. Im Textilsegment konnten wir C&A gewinnen, andere Betreiber verrate ich Ihnen später.

    Wollen Sie in dem Einkaufszentrum hochwertige Markenanbieter ansiedeln oder Geschäfte, die durch möglichst günstige Preise viele Kunden anlocken?

    BERTRAM: In Geislingen wurde immer wieder die Angst geäußert, dass wieder nur KIK, Tedi und ähnliche Anbieter angesiedelt werden. Diese beiden Mieter zum Beispiel passen aber nicht in das Betreibermix des Nel Mezzo. Wir werden ein auf Geislingen zugeschnittenes Angebot liefern: Anbieter bei den Fachmärkten, welche zu fairen Einkaufspreisen Qualität und Einkaufsambiente liefern. Auch Hochpreisanbieter haben im Nel Mezzo keinen Platz, dafür ist der Standort nicht geeignet.

    Welche Kundenzahlen, welche Umsätze und welches Einzugsgebiet streben Sie an?

    BERTRAM: Die Stadt Geislingen hat die namhafte GMA mit einer Markt- und Standortuntersuchung für den Einzelhandel der Stadt, einer Standortbewertung Städtischer Sportplatz und einer Auswirkungsanalyse zur Ansiedlung des Nel Mezzo beauftragt. Eine perfekte Vorbereitung, um zu wissen, was geht und was nicht!

    Die GMA geht für das Nel Mezzo von einem Einzugsgebiet von 58 330 Einwohnern aus. Exakte Vorgaben zu den verträglichen Verkaufsflächen und den Sortimenten wurden uns mitgeteilt, an diese Größen werden wir uns halten. Uns ist daran gelegen, eine sinnvolle Ergänzung der bestehenden Einzelhandelsflächen durch neue Betreiber vorzunehmen.

    Das Einkaufszentrum ist umstritten, befürchten Sie dadurch ein Negativimage oder Starthandicap?

    BERTRAM: Aus der Erfahrung von anderen Großprojekten dieser Art kennen wir diese Vorurteile ja nur zu gut. Es hat sich aber immer wieder gezeigt, dass die Kunden das Angebot sowie die Einkaufsqualität von neuen Fachmarktzentren in zentraler Lage sehr schätzen und dass Vorurteile sehr schnell wieder abgebaut werden. Der erfolgreiche Einzelhändler orientiert sich ja am Kundenverhalten und seinen Wünschen und nicht umgekehrt. Aus der Vermietung erkennen wir die Attraktivität und die bisher ungenutzten Möglichkeiten Geislingens, die die Händler nutzen möchten.

    Wollen und können Sie das Projekt trotz der Wirtschaftskrise realisieren?

    BERTRAM: Ein klares Ja !

    Wie sieht Ihr Zeitplan aus?

    BERTRAM: Die Zusammenarbeit mit der Stadt Geislingen funktioniert hervorragend. Für den Bebauungsplan sind aber eine Vielzahl von Gutachten zu beauftragen. Wir nehmen auch die Bedürfnisse der Anlieger sehr ernst und nehmen uns lieber etwas mehr Zeit für die Erstellung von Verkehrsgutachten, schalltechnischen Prognosen, Bodenuntersuchungen und so weiter. Wir machen aber gute Fortschritte und wünschen uns noch in 2009 einen Satzungbeschluss zum Bebauungsplan sowie eine Baugenehmigung. So könnten hoffentlich die Osterhasen in 2011 im Nel Mezzo flanieren.

    Das Interview fand in schriftlicher Form per E-Mail statt. Die Fragen stellte GZ-Redakteur Roderich Schmauz.
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  • Neuer Internetauftritt des Landratsamtes

    Das Göppinger Landratsamt hat seinen Internetauftritt verbessert. Bei der Neu-Konzeption ist man verstärkt auf die besonderen Bedürfnisse stark sehbehinderter oder gar blinder Menschen eingegangen.

    Kreis Göppingen Insgesamt 42 Online-Redakteure der einzelnen Ämter des Landratsamts waren seit 2007 damit beschäftigt, die rund 1240 Internetseiten zu überarbeiten. Ziel war es, die Seiten “barrierefrei” zu gestalten. “Barrierefrei bedeutet, dass das Internetangebot von allen, unabhängig von ihren körperlichen oder technischen Möglichkeiten, uneingeschränkt genutzt werden kann”, erklärt Projektleiterin Susanne Rauh, tätig im Geschäftsteil Datenverarbeitung des Hauptamtes.

    So wurde nach und nach das Design geändert – die Übersichtlichkeit war dabei ein tragender Aspekt. “Wir brauchen einfache und klare Navigationsstrukturen, sodass man schnell an die gewünschten Informationen kommt”, betont Rauh. Neue Inhalte und Funktionen wurden zum bestehenden Angebot hinzugefügt. “Beispielsweise haben wir jetzt eine neue Suchfunktion, die die Treffer nicht mehr alphabetisch, sondern nach Relevanz auflistet”, so Rauh. Auf der Startseite des Landratsamtes findet sich das so genannte “Container Modul”. Hier werden unter anderem Veranstaltungen sowie die fünf aktuellsten Meldungen angezeigt.

    Hinsichtlich der Barrierefreiheit des Internetauftritts können stark sehbehinderte Menschen nun auch die Schriftgrößen an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Auf den Seiten des Landratsamtes selbst stehen drei verschiedene Größen zur Verfügung. Man findet diese rechts oben auf den einzelnen Seiten. Auch blinde Menschen können mit einem speziellen Programm alle Inhalte der Seiten erfassen, indem sie vorgelesen werden. “Bilder oder auch Audio- und Videodateien stellen für Sehbehinderte eine erhebliche Barriere dar und müssen daher zugänglich gemacht werden”, so Rauh.

    Ebenfalls wichtig bei der Umstrukturierung der Seiten war ein ausreichender Farbkontrast sowie die Vermeidung von Rot-Grün- Kombinationen – man denke hier an die zahlreichen Menschen mit einer Rot-Grün-Blindheit. “In Deutschland gibt es über acht Millionen Behinderte, davon nutzen 80 Prozent regelmäßig das Internet”, macht Rauh die Dringlichkeit der Verbesserungsmaßnahmen deutlich. “Man muss ja auch einfach sehen, dass das Internet für Blinde eine wichtige Möglichkeit ist, sich am gesellschaftlichen Leben aktiv zu beteiligen”, betont Brigitte Kreß, Leiterin des Hauptamtes. Auch achte man verstärkt darauf, die Texte in einer für jeden zugänglichen Sprache zu halten, weg vom “Beamtendeutsch”, so Kreß. “Infos dürfen nicht verschlüsselt sein. Je klarer und verständlicher die Texte und Seiten sind, umso mehr Anrufe fallen bei uns weg”, schmunzelt sie.

    KATJA EISENHARDT
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