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  • Der Bebauungsplan liegt jetzt öffentlich aus.

    Der Bebauungsplan liegt jetzt öffentlich aus.

    Bebauungsplan Nr. 16/24 „Sondergebiet Städtischer Sportplatz“ Der Bebauungsplan liegt gemäß § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom 10. August 2009 bis einschließlich 11. September 2009 im Zimmer 107 des Stadtbauamts Geislingen / Sachgebiet Stadtentwicklung, Karlstraße 1, 73312 Geislingen, 1. OG öffentlich aus. Innerhalb dieser Frist können beim Stadtbauamt Geislingen / Sachgebiet Stadtentwicklung Stellungnahmen in schriftlicher Form eingereicht oder zur Niederschrift vorgebracht werden. (Wir verweisen auf die Veröffentlichung zur öffentlichen Auslegung im StadtInfo (dem amtlichen Bekanntmachungsorgan) vom 29. Juli 2009. Maßgebend ist der Lageplan des Planungsbüros Holger Fischer, Linden vom 07.07.2009 mit Textteil und Begründung und den Ergänzungen durch die Beschlussfassung des Gemeinderates vom 22.07.2009. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass nur die in Stadtbauamt Geislingen / Sachgebiet Stadtentwicklung bereitgelegten Originalunterlagen Grundlage für die Durchführung der öffentlichen Auslegung sind. Die hier veröffentlichen Unterlagen stellen lediglich eine erste Information dar, da es möglich ist, dass durch das Digitalisieren und Umwandeln der Unterlagen in handhabbare pfd-Dateien Informationen verlorenen gegangen sind oder sich Fehler eingeschlichen haben. Ebenso können sich durch die Einstellungen Ihres Computers, Bildschirms oder Druckers Fehlerquellen bzw. Veränderungen ergeben. Die hier veröffentlichen Unterlagen können deshalb eine Einsichtnahme in die Originalunterlagen in den Räumen des Stadtbauamtes – Sachgebiet Stadtentwicklung, Karlstraße 1, Zimmer 107 im 1. OG nicht ersetzten.

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  • So stellt sich Architekt Klaus von Bock die Nel-Mezzo-Galerie vor. Sein Plan bleibt für Ten Brinke maßgeblich, versichert Bertram.

    So stellt sich Architekt Klaus von Bock die Nel-Mezzo-Galerie vor. Sein Plan bleibt für Ten Brinke maßgeblich, versichert Bertram.

    “Die Osterhasen flanieren 2011 im Nel Mezzo” Projektentwickler Heiko Bertram zu den Standortvorteilen und zum Zeitplan für den Bau

    Was bewegt die Firma Ten Brinke, auf dem Städtischen Sportplatz Geislingen eine Einkaufsgalerie zu bauen? Wie ist der Stand der Dinge? Projektentwickler Heiko Bertram beantwortete die Fragen der GZ.

    Was hat Ten Brinke bewogen, den Städtischen Sportplatz in Geislingen zu kaufen, um dort ein Einkaufszentrum zu bauen? Was spricht für Geislingen, was für diesen innerörtlichen Bauplatz?

    HEIKO BERTRAM: Im Rahmen unserer bundesweiten Aktivitäten als Investor zur Realisierung von Fachmarkt- und Einkaufszentren wurde uns über die Fachpartner Gewerbe Immobilien GmbH der Kreissparkasse der Standort nahegelegt. Für Geislingen spricht aus unserer Sicht, dass hier noch Entwicklungsbedarf besteht, was auch ohne Vorliegen umfangreicher Gutachten erkannt wurde. Vergleichbare Kommunen haben zum Teil schon längst einen Wandel vollzogen und der veränderten Einzelhandelslandschaft Rechnung getragen. Allerdings oftmals in bedenklicher Lage, nämlich am äußersten Stadtrand oder in kleinen Nachbargemeinden. Geislingen hat die Chance, eine solche Einzelhandelsentwicklung im Herzen der Stadt zu vollziehen. Das ist nicht überall so möglich. Glückwunsch an die Befürworter dieses Projektes, die diese Situation erkannt haben. Geislingen würde sträflich handeln, wenn es diese einmalige Chance nicht wahrnehmen würde. Die Lage ist aufgrund der Zentralität sowie der Verkehrsanbindung ideal. Ökologisch wie ökonomisch ist es sinnvoll, ein solches Vorhaben in bestehende Strukturen zu integrieren, auch wenn ein solches Projekt von der Planung und Ausführung deutlich mehr abverlangt als ein Neubau auf der “Grünen Wiese”.

    Wer ist Ten Brinke?

    BERTRAM: Die “Ten Brinke Bertram Projektentwicklung GmbH” als Projektentwickler ist ein Joint-Venture unter Leitung der Herren Bertram und Ten Brinke, welche ebenso als Gesellschafter in der für das Nel Mezzo gegründeten Projektgesellschaft vertreten sind. Die Unternehmensgruppe Ten Brinke ist schwerpunktmäßig in der Entwicklung und dem Bau von Discountern bis hin zu großen Fachmarkt- und Einkaufszentren bundesweit und über die Grenzen hinaus tätig. Die Unternehmensgruppe, welche ihren Hauptsitz in Holland hat, beschäftigt derzeit zirka 450 Mitarbeiter, Tendenz steigend. Investiert wird schwerpunktmäßig in Deutschland, jedes Jahr rund 250 Millionen Euro.

    Wird sich Ten Brinke an den Entwurf des Architekten von Bock halten?

    BERTRAM: Herr von Bock hat mit seinem Entwurf glänzende Vorarbeit geleistet. Er ist weiterhin als von uns beauftragter Architekt im Projekt involviert.

    Wird Ten Brinke das Einkaufszentrum bauen, um es zu vermieten oder um es bald in Gänze wieder zu verkaufen?

    BERTRAM: Wir werden das Projekt in Zusammenarbeit mit der Fachpartner Gewerbe Immobilien entwickeln und vermieten. Im Anschluss werden wir das Projekt mittels unseres Schwesterunternehmens, der Ten Brinke Industriebauten GmbH, baulich realisieren lassen und es anschließend langfristig vermieten. Verkaufsgespräche für das Nel Mezzo führen wir derzeit nicht.

    Haben Sie bereits die notwendigen Ankermieter?

    BERTRAM: Wir haben zu diesem frühen Stadium der Projektentwicklung bereits zirka 70 Prozent der Flächen vermietet. Als Ankermieter konnten wir für den Lebensmittelvollsortimenter die Rewe-Gruppe und für den Lebensmittel-Discounter das Unternehmen Lidl gewinnen. Im Textilsegment konnten wir C&A gewinnen, andere Betreiber verrate ich Ihnen später.

    Wollen Sie in dem Einkaufszentrum hochwertige Markenanbieter ansiedeln oder Geschäfte, die durch möglichst günstige Preise viele Kunden anlocken?

    BERTRAM: In Geislingen wurde immer wieder die Angst geäußert, dass wieder nur KIK, Tedi und ähnliche Anbieter angesiedelt werden. Diese beiden Mieter zum Beispiel passen aber nicht in das Betreibermix des Nel Mezzo. Wir werden ein auf Geislingen zugeschnittenes Angebot liefern: Anbieter bei den Fachmärkten, welche zu fairen Einkaufspreisen Qualität und Einkaufsambiente liefern. Auch Hochpreisanbieter haben im Nel Mezzo keinen Platz, dafür ist der Standort nicht geeignet.

    Welche Kundenzahlen, welche Umsätze und welches Einzugsgebiet streben Sie an?

    BERTRAM: Die Stadt Geislingen hat die namhafte GMA mit einer Markt- und Standortuntersuchung für den Einzelhandel der Stadt, einer Standortbewertung Städtischer Sportplatz und einer Auswirkungsanalyse zur Ansiedlung des Nel Mezzo beauftragt. Eine perfekte Vorbereitung, um zu wissen, was geht und was nicht!

    Die GMA geht für das Nel Mezzo von einem Einzugsgebiet von 58 330 Einwohnern aus. Exakte Vorgaben zu den verträglichen Verkaufsflächen und den Sortimenten wurden uns mitgeteilt, an diese Größen werden wir uns halten. Uns ist daran gelegen, eine sinnvolle Ergänzung der bestehenden Einzelhandelsflächen durch neue Betreiber vorzunehmen.

    Das Einkaufszentrum ist umstritten, befürchten Sie dadurch ein Negativimage oder Starthandicap?

    BERTRAM: Aus der Erfahrung von anderen Großprojekten dieser Art kennen wir diese Vorurteile ja nur zu gut. Es hat sich aber immer wieder gezeigt, dass die Kunden das Angebot sowie die Einkaufsqualität von neuen Fachmarktzentren in zentraler Lage sehr schätzen und dass Vorurteile sehr schnell wieder abgebaut werden. Der erfolgreiche Einzelhändler orientiert sich ja am Kundenverhalten und seinen Wünschen und nicht umgekehrt. Aus der Vermietung erkennen wir die Attraktivität und die bisher ungenutzten Möglichkeiten Geislingens, die die Händler nutzen möchten.

    Wollen und können Sie das Projekt trotz der Wirtschaftskrise realisieren?

    BERTRAM: Ein klares Ja !

    Wie sieht Ihr Zeitplan aus?

    BERTRAM: Die Zusammenarbeit mit der Stadt Geislingen funktioniert hervorragend. Für den Bebauungsplan sind aber eine Vielzahl von Gutachten zu beauftragen. Wir nehmen auch die Bedürfnisse der Anlieger sehr ernst und nehmen uns lieber etwas mehr Zeit für die Erstellung von Verkehrsgutachten, schalltechnischen Prognosen, Bodenuntersuchungen und so weiter. Wir machen aber gute Fortschritte und wünschen uns noch in 2009 einen Satzungbeschluss zum Bebauungsplan sowie eine Baugenehmigung. So könnten hoffentlich die Osterhasen in 2011 im Nel Mezzo flanieren.

    Das Interview fand in schriftlicher Form per E-Mail statt. Die Fragen stellte GZ-Redakteur Roderich Schmauz.
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  • "Unheimlich ruhig"

    Einkaufsgalerie: SPD ist misstrauisch – Aubele: Arbeit hinter den Kulissen

    Warum ist es um die geplante Einkaufsgalerie auf dem Städtischen Sportplatz so still geworden? Weil der zunächst dazu nötige Bebauungsplan seine Zeit braucht, heißt es aus der Stadtverwaltung.

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     Heftige kontroverse Diskussionen wurden zu Jahresbeginn über die geplante Einkaufsgalerie “Nel Mezzo” (In der Mitte) am Städtischen Sportplatz in Geislingen geführt. Seit dem knapp gescheiterten Bürgerentscheid vom 13. April gegen das Zig-Millionen-Projekt tut sich scheinbar nichts mehr. Letzter Akt war, dass die Stadt am 2. Oktober das Gelände an den niederländischen Investor Ten Brinke verkauft hat.
     
    Mehr oder weniger kritische Anmerkungen machten dazu die Fraktionssprecher in ihren Etatreden. Das Einkaufszentrum soll den Handel in der Stadt stärken, erinnerte Holger Scheible (CDU). Er drängt auf “eine alsbaldige Inangriffnahme der Baumaßnahme, denn wir wollen, dass diese Maßnahme der Strukturpolitik auch zeitnah greift.”

    Deutlich skeptischere Töne schlug die SPD an: “Seltsam, fast unheimlich ruhig ist es um das Sportplatzareal geworden,” konstatierte Dr. Hansjürgen Gölz. “Was wird dort wirklich geplant? Ist das Projekt Nel Mezzo eigentlich noch das gleiche, über das wir abgestimmt haben”, fragte er. Er vermisst noch eine Analyse, wie sich das Einkaufszentrum auf die bisherigen Handelslagen in der Stadt auswirkt. Nachdrücklich kritisierte der SPD-Fraktionschef, dass die Stadt ohne Rücksprache mit dem Gemeinderat auf ein Rückkaufrecht für das Areal verzichtet habe. “Wir fühlen uns schlecht informiert und in unseren Rechten missachtet.” Gölz beantragte eine baldige Aussprache im Gemeinderat.
     
    Für die GAL fragte Bernhard Lehle mit Blick auf die Immobilienkredit-Blase, deren Platzen zur Finanzkrise geführt hat, ob demnächst die “Einkaufszentren-Blase” platze und auf dem Städtischen Sportplatz lange Gesichter hinterlasse. Lehle ist ohnehin nicht klar, “wer sein nicht vorhandenes Geld in die jetzt nicht nur bei uns entstehenden Konsumtempel tragen soll.”
     
    Auf Nachfrage der GEISLINGER ZEITUNG gab Alwine Aubele, Leiterin der Stadtplanung, zu bedenken, dass für das Einkaufszentrum zunächst ein Bebauungsplan aufgestellt werden müsse. Und das brauche eben seine Zeit: “Hinter den Kulissen wird gearbeitet.” Investor Ten Brinke hat ein Fachbüro für Bauleitplanung bei Frankfurt beauftragt. Bei Dritten in Auftrag gegeben wurden ein Verkehrs- und ein Lärmgutachten, als Grundlage für den Bebauungsplan. Der werde in enger Abstimmung mit der Geislinger Stadtplanung erstellt, hob Aubele hervor. Dass es sich um zeitaufwendige Grundlagenarbeiten handle, sagte eine Planerin des hessischen Fachbüros: “Die unterschiedlichsten Belange müssen berücksichtigt und in eine rechtssichere Form gebracht werden.”
     
    Laut Aubele kommt ein vereinfachtes Bebauungsplanverfahren zum Tragen, bei dem der Gemeinderat mit dem Aufstellungs- zugleich den Auslegungsbeschluss fasst. Sie rechnet damit “frühestens im März.” Auslegung bedeutet eine erneute Phase der Bürgerbeteiligung, in der Einwohner und sogenannte Träger öffentlicher Belange zum Plan Stellung beziehen können. Dieser Verfahrensschritt dauert weitere drei Monate, sodass der Bebauungsplan vom Gemeinderat im Juni oder Juli als Satzung beschlossen werden könnte. Parallel dazu kann nach Einschätzung Aubeles der Investor sich daranmachen, das Baugesuch auszuarbeiten. Nach dieser Rechnung könnte im Herbst 2009 Baubeginn sein.


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  • Kann mir jemand erklären, warum solche Sachen in Geislingen so laufen? Da stimmt die Gemeinderatsmehrheit nach dem knapp gescheiterten Bürgerbegehren dem Verkauf des Städtischen Sportplatzes zu. Das ist ja ihre Aufgabe als gewählte Vertreter. Dann findet der Fachpartner Gewerbeimmobilien der Kreissparkasse, der mit bekannten Markennamen für das Projekt geworben hatte, einen unbekannten holländischen Investor: Aha, ein Stück europäische Globalisierung.
     
    Am 4. Oktober steht in der GZ, dass der Verkaufsvertrag, den die Gemeinderatsmehrheit ja wohl irgendwie akzeptiert haben muss, vom Oberbürgermeister unterzeichnet wurde.

    Am 24. Oktober meldet die GZ aus dem Gemeinderat, dass der Vertrag jetzt anders aussieht: Die Stadt verzichtet auf das Rückkaufsrecht. Das aber stand vorher im Vertrag drin. Sicher aus gutem Grund. Aber auf Anraten der Juristen flog das Rückkaufsrecht raus: Die müssen ja auch ihre guten Gründe haben.
     
    Nachdem der Oberbürgermeister den Vertrag mit dem jetzt gestrichenen Rückkaufsrecht unterschrieben hat, wird der Gemeinderat nachträglich informiert: Wozu eigentlich, was ist jetzt noch zu ändern?
     
    Stadtrat Reiff hakt nach und fragt nach dem Grund für die Streichung des Rückkaufrechtes. Doch den darf der Stadtbaumeister nicht nennen, denn Inhalte von Kaufverträgen – auch von öffentlichen Grundstücken – werden in öffentlicher Sitzung nicht behandelt. Die Öffentlichkeit bleibt draußen. So wird die Vertraulichkeit des Kaufvertrags gewahrt.
     
    Und jetzt wissen vielleicht wenigstens die Gemeinderäte als Vertreter der Öffentlichkeit aus der nichtöffentlichen Sitzung, warum das Rückkaufsrecht – eine letzte, kleine Möglichkeit in Zukunft Einfluss auf die Stadtentwicklung auf diesem wichtigen, zentralen, ehemals öffentlichen Gelände zu nehmen – gestrichen wurde. Das stellt mich nicht zufrieden.
     
    Im Ernst: Es ist mir wichtig, darin Vertrauen zu haben, dass die Vertreter der Bürgerschaft öffentliche Interessen wahren: in gutem Zusammenwirken, verantwortlich, transparent und für den Bürger nachvollziehbar. Ich wünsche mir, dazu Klärendes und Verständliches in der GZ zu lesen.


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  • Warum wird der vorgeschlagene Name “Nel Mezzo” ohne Proteste angenommen? Wir sind hier in Schwaben! Kann man keinen schwäbisch-regionalen Namen finden?
     
    Hat sich sonst niemand für Geislingen verdient gemacht um ein “Denkmal” zu bekommen? Hatte der Sportplatz früher keinen anderen Namen, der passen könnte?
     
    Ostland-Passage, Geislingen-Altenstadt-Passage = GAP, Steigen- Center. . .!
     
    Geislinger, seid mutig und findet einen tollen, passenden Namen, wenn schon gebaut werden muss!

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  • Ich habe Ihren Artikel in der GZ vom 21. Oktober mehrere Male sorgfältig gelesen und werde den Eindruck nicht los, dass er eine Art Alibi darstellen soll für die Verzögerungen, die sich in der Realisierung des Projekts “Städtischer Sportplatz” ergeben haben. Wenn ich Ihre Artikel vom Frühjahr 2008 wieder lese und jetzt von Ihnen informiert werde, dass “die Stadt noch ein Mitspracherecht hat”, dann werde ich nachdenklich.
     
    Hat nicht die Stadt immer ein Mitspracherecht gehabt, und ist es nicht vielleicht doch so, dass von den seinerzeitigen Initiatoren einige “kalte Füße” bekommen haben? Das “Herumgeeire” um ein Projekt, das einmal mit Pauken und Trompeten und großen Plakaten publik gemacht worden ist, lässt vermuten, dass von all dem nichts mehr übrig ist, also weder die Initiatoren noch Herr von Bock? Wäre es nicht richtiger und würde es dem von Herrn Scheible seinerzeit fälschlicherweise monierten schlechten Demokratieverständnis der Bürger besser entsprechen, wenn man die Probleme Offenlegen und erklären würde, weshalb es die seinerzeitigen Initiatoren die – wohlgemerkt! – damals bestätigt haben, dass ein Investor und viele Firmen bereit stünden, um das Projekt zum Leben zu erwecken und zu realisieren, nicht mehr gibt. Wo sind sie geblieben?

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  • Die Stadt Geislingen hat für den Fall eines Falles auf ein Rückkaufrecht für den Städtischen Sportplatz verzichtet. Entgegen dem ersten Entwurf sei ein Rückkaufrecht wieder aus dem Vertrag gestrichen worden, der den Verkauf des Städtischen Areals für die Einkaufsgalerie “Nel Mezzo” an den holländischen Investor Ten Brinke regelt. Das monierte in der jüngsten Gemeinderatssitzung SPD-Stadtrat Thomas Reiff.
     
    Er fragte zugleich nach dem Grund. “In öffentlicher Sitzung kann ich dazu nur sagen: Wir haben das auf Anraten der Juristen getan”, antwortete Stadtbaumeister Karl Vogelmann. Üblicherweise bleiben die Inhalte von Kaufverträgen vertraulich und werden nicht in öffentlichen Sitzungen behandelt.

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  • Da Vinci lässt grüßen

    Ja was les I denn da kürzlich in ra kurza Notiz in der “Heidenheimer Zeitung”: Geislinga hat an Sportplatz verkauft und drauf soll ebbes entstanda, des “Nel Mezzo” hoißt, a Einkaufscenter ond Ärztehaus.
     
    Ja was isch da los, han I denkt, a italienisches Schwabencenter bauet dia. Ma woiß ja, dass dr Schwob koi Hochdeutsch kann, aber dass er mittlerweile net mal mehr schwäbisch schwätzt, na des isch mir doch neu.
     
    “Nel Mezzo” – Moinad ihr vielleicht, dia alte Leutla, die zom Doktr müsset oder zom Einkaufa wollet, könnet do au no nach am Weg fraga? Wo isch denn des “Näl Mäzzo”? Isch a weng komisch für so a kloins Schwobastädtle.
     
    Will ma des de Stuttgarter vielleicht nachmacha, die ja jetzt om da Breuninger rum des “Da Vinci Viertel” bauet, ond moint ma, so könnt Geislinga a bissele weltstädtischer werda? Oder send mir Schwoba einfach von Natur aus so altbacka, dass ma uns mit Gwalt modern macha muss? No wird am End aus dr WMF no “Nella Cuccina” unds Albwerk hoißt “La Luna”. Bravo, Geislinga, bravo!

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  • "Stadt hat noch Mitsprache"

    Situation nach Verkauf des Städtischen Sportplatzes an holländischen Investor

    Auch nach dem Verkauf des Städtischen Sportplatzes an einen holländischen Investor hat die Stadt Geislingen die Kontrolle darüber, was dort passiert. Das versichert Stadtbaumeister Karl Vogelmann.

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    Geislingen. Für Dezember erwartet der Geislinger Stadtbaumeister Karl Vogelmann den Bebauungsplanentwurf für die Einkaufsgalerie auf dem Städtischen Sportplatz. Der Gemeinderat fasse wohl in der letzten Sitzung 2008 den Aufstellungsbeschluss. Danach geht die Planung in die Anhörungsphase.
     
    Vogelmann zerstreut Befürchtungen, dass nach dem Verkauf des ehemals städtischen Geländes für 2,84 Millionen Euro an den holländischen Investor und Generalunternehmer Ten Brinke die bisherigen Pläne für den neuen Eigentümer nicht mehr bindend sind. Bekanntlich hatte im Auftrag des Projektentwicklers, dem Fachpartner Gewerbeimmobilien der Kreissparkasse um ihren Geschäftsführer Friedrich Fauser, der aus Geislingen stammende Architekt Klaus von Bock ein ansprechendes architektonisches Konzept erarbeitet. Gleichwohl war das Vorhaben in der Bevölkerung heftig umstritten – ein Bürgerbegehren scheiterte Mitte April nur hauchdünn.
     

    Es sei von Anfang an klar gewesen, dass Fachpartner Gewerbeimmobilien nicht Investor sei, betont Vogelmann. Über das Bebauungsplanverfahren blieben der Stadt auch nach Unterzeichnung des Verkaufsvertrags vom 2. Oktober alle Möglichkeiten. So könne man im Bebauungsplan die Ausmaße eines Gebäudes festschreiben, die zulässige Geschosszahl, die überbaubare Fläche, die Zahl der Parkplätze, ja sogar die zulässigen Sortimente der künftigen Handelsflächen, gibt Vogelmann zu bedenken. Man könne auch, wie im aktuellen Fall, die Pläne von Bocks gleich zur Grundlage eines passgenauen Bebauungsplans hernehmen. Dieser Bebauungsplanentwurf, so die Absprache der Stadt, müsse von einem von Ten Brinke beauftragten Stadtplaner erarbeitet werden.
     
    Bei Ten Brinke handelt es sich um eine Unternehmensgruppe mit Stammsitz im niederländischen Varsseveld. Das Traditionsunternehmen wurde 1902 gegründet. Es beschäftigt 430 Mitarbeiter, sein Jahresumsatz liegt, eigenen Angaben zufolge, bei 250 Millionen Euro. Ten Brinke fungiert als Bauunternehmen, Projektmanager, Generalunternehmer, Investor und Betreiber von Handelszentren. Die verzweigte Firmengruppe ist im Gewerbe- wie im Wohnungsbau aktiv.
     
    Nach Auskunft von Projektentwickler Fauser hat Ten Brinke in Deutschland unter anderem diese Märkte realisiert: Dietzenbach (22 000 Quadratmeter), Nordhorn (20 000 m2), Brühl (18 000 m2), Borken (15 000 m2) und Geldern (10 000 m2). Für die Einkaufsgalerie am Städtischen Sportplatz in Geislingen, die Architekt von Bock “Nel Mezzo” nennt, ist eine Verkaufsfläche von 8000 Quadratmetern vorgesehen. Als jüngste Fertigstellungen und Neueröffnungen vermeldet Ten Brinke die “Maxipark-Arena” in Hamm, eine Kombination von Einkaufsmöglichkeiten und Sporterlebnis; zudem die “CitiSite” Nürnberg, ein Büro- und Bankenhaus.
     
    @ http://www.tenbrinke.de
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  • Vertrag unterzeichnet

    Investor aus Holland kauft Sportplatz

    Geislingen  Am Donnerstag haben Geislingens Oberbürgermeister Wolfgang Amann und ein Vertreter des Investors ihre Unterschrift unter den Kaufvertrag gesetzt: Damit ist der Städtische Sportplatz und außerdem die Freifläche am Sternplatz verkauft. Wie Stadtbaumeister Karl Vogelmann mitteilte, liegt der Verkaufspreis für den Sportplatz bei 2,84 Millionen Euro, für die Sternplatzfläche, wo ein Ärztehaus angedacht ist, bei 656 000 Euro. Die Beträge, die in die Stadtkasse fließen, sind nach und nach fällig.
     
    Investor und Generalunternehmer für die geplante Einkaufsgalerie “Nel Mezzo” auf dem Städtischen Sportplatz ist Ten Brinke, ein holländisches Traditionsunternehmen mit Töchtern in europäischen Ländern. Zur Gruppe, die mit 430 Mitarbeitern 220 Millionen Euro Jahresumsatz gemacht hat, gehört auch ein Bauunternehmen. Zur Realisierung des Geislinger Einkaufszentrums gründete Ten Brinke eine eigene Projektgesellschaft vor Ort.
     
    Projektentwickler waren bisher die Fachpartner Gewerbeimmobilien der Kreissparkasse um Friedrich Fauser. Er hatte vom Geislinger Architekten Klaus von Bock die Pläne für eine Einkaufsgalerie entwerfen lassen. Fauser hatte von Anfang an keinen Zweifel daran gelassen, dass die “Fachpartner” nicht selbst Investor sein werden. Unter mehreren Interessenten entschied er sich für Ten Brinke, das seinen Schwerpunkt bei Einzelhandelsprojekten hat. “Das Unternehmen ist bekannt und genießt in der Branche, gerade auch bei Handelsunternehmen, großes Vertrauen”, weiß Fauser. Ten Brinke finanziert, baut schlüsselfertig und vermietet dann die Einzelhandelsflächen.

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