Bebauungsplan Nr. 16/24 „Sondergebiet Städtischer Sportplatz“ Der Bebauungsplan liegt gemäß § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom 10. August 2009 bis einschließlich 11. September 2009 im Zimmer 107 des Stadtbauamts Geislingen / Sachgebiet Stadtentwicklung, Karlstraße 1, 73312 Geislingen, 1. OG öffentlich aus. Innerhalb dieser Frist können beim Stadtbauamt Geislingen / Sachgebiet Stadtentwicklung Stellungnahmen in schriftlicher Form eingereicht oder zur Niederschrift vorgebracht werden. (Wir verweisen auf die Veröffentlichung zur öffentlichen Auslegung im StadtInfo (dem amtlichen Bekanntmachungsorgan) vom 29. Juli 2009. Maßgebend ist der Lageplan des Planungsbüros Holger Fischer, Linden vom 07.07.2009 mit Textteil und Begründung und den Ergänzungen durch die Beschlussfassung des Gemeinderates vom 22.07.2009. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass nur die in Stadtbauamt Geislingen / Sachgebiet Stadtentwicklung bereitgelegten Originalunterlagen Grundlage für die Durchführung der öffentlichen Auslegung sind. Die hier veröffentlichen Unterlagen stellen lediglich eine erste Information dar, da es möglich ist, dass durch das Digitalisieren und Umwandeln der Unterlagen in handhabbare pfd-Dateien Informationen verlorenen gegangen sind oder sich Fehler eingeschlichen haben. Ebenso können sich durch die Einstellungen Ihres Computers, Bildschirms oder Druckers Fehlerquellen bzw. Veränderungen ergeben. Die hier veröffentlichen Unterlagen können deshalb eine Einsichtnahme in die Originalunterlagen in den Räumen des Stadtbauamtes – Sachgebiet Stadtentwicklung, Karlstraße 1, Zimmer 107 im 1. OG nicht ersetzten.
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Quelle: http://www.geislingen.de
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So stellt sich Architekt Klaus von Bock die Nel-Mezzo-Galerie vor. Sein Plan bleibt für Ten Brinke maßgeblich, versichert Bertram.
“Die Osterhasen flanieren 2011 im Nel Mezzo” Projektentwickler Heiko Bertram zu den Standortvorteilen und zum Zeitplan für den Bau
HEIKO BERTRAM: Im Rahmen unserer bundesweiten Aktivitäten als Investor zur Realisierung von Fachmarkt- und Einkaufszentren wurde uns über die Fachpartner Gewerbe Immobilien GmbH der Kreissparkasse der Standort nahegelegt. Für Geislingen spricht aus unserer Sicht, dass hier noch Entwicklungsbedarf besteht, was auch ohne Vorliegen umfangreicher Gutachten erkannt wurde. Vergleichbare Kommunen haben zum Teil schon längst einen Wandel vollzogen und der veränderten Einzelhandelslandschaft Rechnung getragen. Allerdings oftmals in bedenklicher Lage, nämlich am äußersten Stadtrand oder in kleinen Nachbargemeinden. Geislingen hat die Chance, eine solche Einzelhandelsentwicklung im Herzen der Stadt zu vollziehen. Das ist nicht überall so möglich. Glückwunsch an die Befürworter dieses Projektes, die diese Situation erkannt haben. Geislingen würde sträflich handeln, wenn es diese einmalige Chance nicht wahrnehmen würde. Die Lage ist aufgrund der Zentralität sowie der Verkehrsanbindung ideal. Ökologisch wie ökonomisch ist es sinnvoll, ein solches Vorhaben in bestehende Strukturen zu integrieren, auch wenn ein solches Projekt von der Planung und Ausführung deutlich mehr abverlangt als ein Neubau auf der “Grünen Wiese”.
BERTRAM: Die “Ten Brinke Bertram Projektentwicklung GmbH” als Projektentwickler ist ein Joint-Venture unter Leitung der Herren Bertram und Ten Brinke, welche ebenso als Gesellschafter in der für das Nel Mezzo gegründeten Projektgesellschaft vertreten sind. Die Unternehmensgruppe Ten Brinke ist schwerpunktmäßig in der Entwicklung und dem Bau von Discountern bis hin zu großen Fachmarkt- und Einkaufszentren bundesweit und über die Grenzen hinaus tätig. Die Unternehmensgruppe, welche ihren Hauptsitz in Holland hat, beschäftigt derzeit zirka 450 Mitarbeiter, Tendenz steigend. Investiert wird schwerpunktmäßig in Deutschland, jedes Jahr rund 250 Millionen Euro.
Wird sich Ten Brinke an den Entwurf des Architekten von Bock halten?
BERTRAM: Herr von Bock hat mit seinem Entwurf glänzende Vorarbeit geleistet. Er ist weiterhin als von uns beauftragter Architekt im Projekt involviert.
Wird Ten Brinke das Einkaufszentrum bauen, um es zu vermieten oder um es bald in Gänze wieder zu verkaufen?
BERTRAM: Wir werden das Projekt in Zusammenarbeit mit der Fachpartner Gewerbe Immobilien entwickeln und vermieten. Im Anschluss werden wir das Projekt mittels unseres Schwesterunternehmens, der Ten Brinke Industriebauten GmbH, baulich realisieren lassen und es anschließend langfristig vermieten. Verkaufsgespräche für das Nel Mezzo führen wir derzeit nicht.
Haben Sie bereits die notwendigen Ankermieter?
BERTRAM: Wir haben zu diesem frühen Stadium der Projektentwicklung bereits zirka 70 Prozent der Flächen vermietet. Als Ankermieter konnten wir für den Lebensmittelvollsortimenter die Rewe-Gruppe und für den Lebensmittel-Discounter das Unternehmen Lidl gewinnen. Im Textilsegment konnten wir C&A gewinnen, andere Betreiber verrate ich Ihnen später.
Wollen Sie in dem Einkaufszentrum hochwertige Markenanbieter ansiedeln oder Geschäfte, die durch möglichst günstige Preise viele Kunden anlocken?
BERTRAM: In Geislingen wurde immer wieder die Angst geäußert, dass wieder nur KIK, Tedi und ähnliche Anbieter angesiedelt werden. Diese beiden Mieter zum Beispiel passen aber nicht in das Betreibermix des Nel Mezzo. Wir werden ein auf Geislingen zugeschnittenes Angebot liefern: Anbieter bei den Fachmärkten, welche zu fairen Einkaufspreisen Qualität und Einkaufsambiente liefern. Auch Hochpreisanbieter haben im Nel Mezzo keinen Platz, dafür ist der Standort nicht geeignet.
Welche Kundenzahlen, welche Umsätze und welches Einzugsgebiet streben Sie an?
BERTRAM: Die Stadt Geislingen hat die namhafte GMA mit einer Markt- und Standortuntersuchung für den Einzelhandel der Stadt, einer Standortbewertung Städtischer Sportplatz und einer Auswirkungsanalyse zur Ansiedlung des Nel Mezzo beauftragt. Eine perfekte Vorbereitung, um zu wissen, was geht und was nicht!
Die GMA geht für das Nel Mezzo von einem Einzugsgebiet von 58 330 Einwohnern aus. Exakte Vorgaben zu den verträglichen Verkaufsflächen und den Sortimenten wurden uns mitgeteilt, an diese Größen werden wir uns halten. Uns ist daran gelegen, eine sinnvolle Ergänzung der bestehenden Einzelhandelsflächen durch neue Betreiber vorzunehmen.
Das Einkaufszentrum ist umstritten, befürchten Sie dadurch ein Negativimage oder Starthandicap?
BERTRAM: Aus der Erfahrung von anderen Großprojekten dieser Art kennen wir diese Vorurteile ja nur zu gut. Es hat sich aber immer wieder gezeigt, dass die Kunden das Angebot sowie die Einkaufsqualität von neuen Fachmarktzentren in zentraler Lage sehr schätzen und dass Vorurteile sehr schnell wieder abgebaut werden. Der erfolgreiche Einzelhändler orientiert sich ja am Kundenverhalten und seinen Wünschen und nicht umgekehrt. Aus der Vermietung erkennen wir die Attraktivität und die bisher ungenutzten Möglichkeiten Geislingens, die die Händler nutzen möchten.
Wollen und können Sie das Projekt trotz der Wirtschaftskrise realisieren?
BERTRAM: Ein klares Ja !
Wie sieht Ihr Zeitplan aus?
BERTRAM: Die Zusammenarbeit mit der Stadt Geislingen funktioniert hervorragend. Für den Bebauungsplan sind aber eine Vielzahl von Gutachten zu beauftragen. Wir nehmen auch die Bedürfnisse der Anlieger sehr ernst und nehmen uns lieber etwas mehr Zeit für die Erstellung von Verkehrsgutachten, schalltechnischen Prognosen, Bodenuntersuchungen und so weiter. Wir machen aber gute Fortschritte und wünschen uns noch in 2009 einen Satzungbeschluss zum Bebauungsplan sowie eine Baugenehmigung. So könnten hoffentlich die Osterhasen in 2011 im Nel Mezzo flanieren.
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Warum wird der vorgeschlagene Name “Nel Mezzo” ohne Proteste angenommen? Wir sind hier in Schwaben! Kann man keinen schwäbisch-regionalen Namen finden?
Hat sich sonst niemand für Geislingen verdient gemacht um ein “Denkmal” zu bekommen? Hatte der Sportplatz früher keinen anderen Namen, der passen könnte?
Ostland-Passage, Geislingen-Altenstadt-Passage = GAP, Steigen- Center. . .!
Geislinger, seid mutig und findet einen tollen, passenden Namen, wenn schon gebaut werden muss! -
Ich habe Ihren Artikel in der GZ vom 21. Oktober mehrere Male sorgfältig gelesen und werde den Eindruck nicht los, dass er eine Art Alibi darstellen soll für die Verzögerungen, die sich in der Realisierung des Projekts “Städtischer Sportplatz” ergeben haben. Wenn ich Ihre Artikel vom Frühjahr 2008 wieder lese und jetzt von Ihnen informiert werde, dass “die Stadt noch ein Mitspracherecht hat”, dann werde ich nachdenklich.
Hat nicht die Stadt immer ein Mitspracherecht gehabt, und ist es nicht vielleicht doch so, dass von den seinerzeitigen Initiatoren einige “kalte Füße” bekommen haben? Das “Herumgeeire” um ein Projekt, das einmal mit Pauken und Trompeten und großen Plakaten publik gemacht worden ist, lässt vermuten, dass von all dem nichts mehr übrig ist, also weder die Initiatoren noch Herr von Bock? Wäre es nicht richtiger und würde es dem von Herrn Scheible seinerzeit fälschlicherweise monierten schlechten Demokratieverständnis der Bürger besser entsprechen, wenn man die Probleme Offenlegen und erklären würde, weshalb es die seinerzeitigen Initiatoren die – wohlgemerkt! – damals bestätigt haben, dass ein Investor und viele Firmen bereit stünden, um das Projekt zum Leben zu erwecken und zu realisieren, nicht mehr gibt. Wo sind sie geblieben? -
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Es sei von Anfang an klar gewesen, dass Fachpartner Gewerbeimmobilien nicht Investor sei, betont Vogelmann. Über das Bebauungsplanverfahren blieben der Stadt auch nach Unterzeichnung des Verkaufsvertrags vom 2. Oktober alle Möglichkeiten. So könne man im Bebauungsplan die Ausmaße eines Gebäudes festschreiben, die zulässige Geschosszahl, die überbaubare Fläche, die Zahl der Parkplätze, ja sogar die zulässigen Sortimente der künftigen Handelsflächen, gibt Vogelmann zu bedenken. Man könne auch, wie im aktuellen Fall, die Pläne von Bocks gleich zur Grundlage eines passgenauen Bebauungsplans hernehmen. Dieser Bebauungsplanentwurf, so die Absprache der Stadt, müsse von einem von Ten Brinke beauftragten Stadtplaner erarbeitet werden.
Bei Ten Brinke handelt es sich um eine Unternehmensgruppe mit Stammsitz im niederländischen Varsseveld. Das Traditionsunternehmen wurde 1902 gegründet. Es beschäftigt 430 Mitarbeiter, sein Jahresumsatz liegt, eigenen Angaben zufolge, bei 250 Millionen Euro. Ten Brinke fungiert als Bauunternehmen, Projektmanager, Generalunternehmer, Investor und Betreiber von Handelszentren. Die verzweigte Firmengruppe ist im Gewerbe- wie im Wohnungsbau aktiv.
Nach Auskunft von Projektentwickler Fauser hat Ten Brinke in Deutschland unter anderem diese Märkte realisiert: Dietzenbach (22 000 Quadratmeter), Nordhorn (20 000 m2), Brühl (18 000 m2), Borken (15 000 m2) und Geldern (10 000 m2). Für die Einkaufsgalerie am Städtischen Sportplatz in Geislingen, die Architekt von Bock “Nel Mezzo” nennt, ist eine Verkaufsfläche von 8000 Quadratmetern vorgesehen. Als jüngste Fertigstellungen und Neueröffnungen vermeldet Ten Brinke die “Maxipark-Arena” in Hamm, eine Kombination von Einkaufsmöglichkeiten und Sporterlebnis; zudem die “CitiSite” Nürnberg, ein Büro- und Bankenhaus.
@ http://www.tenbrinke.de
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